Der Preis des Friedens

Der Preis des Friedens heißt, unseren Hass aufzugeben, auf dass die Liebe allein unsere Herzen regiert.
Der Preis des Friedens heißt, unsere Gier aufzugeben und sie durch Freigiebigkeit zu ersetzen.
Der Preis des Friedens heißt, unsere Angst loszulassen und sie durch Vertrauen zu ersetzen.

(aus "Die Friedenspilgerin", Peace Pilgrim, Yoga-Vidya-Verlag)

Wir sehnen uns alle nach innerem und äußerem Frieden. Aber dieser Friede hat auch einen Preis. Er verlangt von uns, dass wir auf Manches verzichten: Auf Verurteilungen von uns selbst und anderen, auf schlechtes Reden über andere und auf Ärger darüber, dass das Leben gerade anders ist, als wir es gerne hätten. Das ist natürlich leichter gesagt als im Alltag gelebt.

Der innnere Friede eines Menschen und der äußere Friede in der Gesellschaft hängen sehr eng zusammen. Erstaunlicherweise hat einmal ein ehemaliger amerikanischer Präsident Folgendes erkannt:
"Jedes Gewehr, das hergestellt wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede Rakete, die abgefeuert wird, bedeutet letztlich Diebstahl von den Hungrigen, die nichts zu Essen haben." (Dwight D. Eisenhower)

Im Moment scheint es jedoch in die Richtung zu gehen, immer mehr Milliarden in die Rüstung zu pumpen. Kann das dem Frieden dienen? Ich glaube nicht, dass das der Preis des Friedens ist.

Ich glaube, unsere Aufgabe ist es, keine Feindbilder mehr zu akzeptieren - nicht die Russen, nicht die Moslems, nicht die Amerikaner, nicht die Politiker, nicht die Wirtschaftsbosse, nicht die Bankiers, nicht die Bild-Zeitungs-Leser, nicht die BMW-Fahrer, nicht die Männer, nicht die Frauen, sondern mit all diesen Menschen wertschätzende Verbindungen zu pflegen. Menschen ohne Feindbild führen keinen Krieg.Die Weisen sagen:

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