Fallstudie Zukunftskonferenz



In einem mittelständischen Maschinenbau-Unternehmen soll eine lebendige Vision entstehen, die die Kräfte aller Ebenen bündelt und ausrichtet.


Das Ziel ist die Entwicklung eines Zukunftsbildes, das auch von den Mitarbeitern mitgetragen wird. Gleichzeitig sollen ganz konkreter Aktionen geplant werden, um dieses Bild zu verwirklichen.


In einem kleinen Planungsteam planen wir gemeinsam mit dem Auftraggeber eine individuell auf dieses Unternehmen zugeschnittene Zukunftskonferenz. Sie soll 2 Tage dauern. 70 Teilnehmer aus allen Hierarchie- und Funktionsebenen nehmen teil. 2 Moderatoren führen die Gruppe durch einen lebendigen Wechsel von Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit.


Mehrere Phasen bauen schrittweise aufeinander auf und führen trichterförmig vom Generellen zum Spezifischen:


Wir beginnen mit einem Rückblick. Worauf sind wir stolz? Anschließend folgt eine Analyse der Trends und Einflüsse, die auf das Unternehmen zukommen. Ausgehend von der Gegenwart wird eine Vision entworfen: Wie soll unsere Zukunft aussehen? Ganz abgesehen von der Aktivierung des enormen kreativen Potentials bauen sich ein kraftvolles Wir-Gefühl und Teamgeist auf.


Im nächsten Schritt kommt gewissermaßen das Nadelöhr der Konferenz: Was verabschieden wir verbindlich als gemeinsame Ziele? Das Ringen lohnt sich: Nach einem intensiven Prozess einigen sich die Teilnehmer gemeinsam mit der Geschäftsleitung auf Ziele, die tatsächlich alle mittragen können und wollen! Zum Schluss werden in Aktionsteams ganz konkrete Maßnahmen erarbeitet.


Neben dieser konkreten Maßnahmenplanung ist in diesen 2 Tagen auch ein Netzwerk unter den Teilnehmern entstanden, was der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen sehr zugute kommt. Die Kräfte des Unternehmens wurden merkbar gebündelt.


Damit es nicht nur bei einem „Strohfeuer-Effekt“ bleibt, trifft sich eine verkleinerte Version des ursprünglichen Planungsteams weiterhin, um den nachhaltigen Fortschritt der Aktivitäten zu verfolgen und zu unterstützen. Nach einem halben Jahr treffen sich die Konferenz-Teilnehmer zu einem halbtägigen Follow-Up-Meeting, in dem alle Arbeitsgruppen über ihre Projekte berichten.